YouTuber & Deutsches Wochenende

Hallo da bin ich schon wieder!

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(Man texte mir heute, dass meine Haare wie Zuckerwatte aussähen.)

 

Und hier bin ich mit noch einer anderen Neuigkeit neben den “ab-en Haaren”:
Ich habe das YouTuben angefangen!

Warum? Hmm. Ich habe Ende letzten Jahres angefangen ein paar Videos von meiner Reise zusammenzuschneiden und habe gemerkt, dass das total Spass macht!
Einen onegai kaeru Kanal hab ich zwar schon, aber ich wollte gern einen “vernünftigen” Kanal (sprich: mit qualitativen Videos) haben und einen mit Schwerpunkt auf Fashion, Makeup und alles was ich sonst so interessantes in Tokyo mache..

Also wenn ihr Lust habt dann “subscribed” gerne meinem Account.
Finden könnt ihr mich unter dem Namen Anji Salz
Im Moment habe ich noch keine ordentliche URL, aber durch den link kommt ihr auch auf meinen Channel:

https://www.youtube.com/channel/UCT2wis__KH-Q9RQ8RrH8GIg/videos

Ich linke auch gleich mal 2 Videos hier rein. (Übrigens auf Englisch..) Im Moment habe ich schon 6 online.
Zum Beispiel, wie ich mit meiner Haarfarbe experimentiert und ins Klo gegriffen habe.

Oder wie ich mein Makeup aufs Gesicht haue:

Ihr könnt mir auch gerne jederzeit schreiben über/von was ihr Videos sehen wollt (wenn ihr denn wollt.) Dann kann ich ja schauen was sich realisieren lässt.

Ansonsten war ich dieses Wochenende bei einer Freundin und wir haben eine Deutsche Pyjama Party gehabt. Was das ist? Seht ihr gleich.

Sie hat eine super geile Loft Wohnung. Klein (wie Wohnungen hier nun mal sind) aber total modern und ich steh einfach so irre auf Loft! Riesen Fensterfront, Treppe hoch zum Bett und Bad, nackte Betonwände und Fußbodenheizung! Der Neid!
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Wir haben dann eingekauft und dann zum ersten Mal versucht Schnitzel und Kroketten zu machen!
Ich dachte ich versaubeutel es, aber es war gar nicht schwierig.
So haben wir also am Weinglas nippend unser Wunder in der Küche vollbracht. Es war klasse!
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Es war so unglaublich lecker! Ich bin normalerweise nicht die große Köchin, sondern ein Knorrfix Fan und Tiefkühl Pizza Typ. Aber in der Not (in Japan) wird man erfinderisch – und so probiert man die verrücktesten Sachen aus (für mich sind handgemachte Kroketten VERRÜCKT!!).
Und die Kroketten waren sooo guuuuut! Aussen knusprig, innen weich und im Geschmack perfekt. Und das Schnitzel auch. Wir mussten uns stark am Weinglas festhalten, so lecker war es. Hah!

Danach war DVD schauen angesagt. Mit selbstgemachtem Popcorn.
(Na, welcher Film ist das wohl?)
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Dann haben wir wie Steine bis heute morgen um halb 12 durchgeknackt (geschlafen) um dann mit einem für Japanische Verhältnisse Gourmetfrühstück an den Vorabend anzuknüpfen.
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Ich hoffe ihr hattet auch ein erholsames Wochenende?
Wie verbringt ihr eure Freizeit meistens bzw. vor allem in diesem Winter?

Haare ab und Kimono an!

Da bin ich wieder – diesmal ohne Katzenfotos.
Denn Ende letzten Jahres hab ich auch noch andere Sachen gemacht:

Zum Beispiel hab ich mir meine langen Haare abgeschnitten!! (Waaaaas?)
Einige von euch haben es sicher schon auf den anderen Plattformen verfolgt, aber ich wollte das hier auch nochmals in die Chronik einfügen.

Es hat mich ein halbes Jahr Überlegung (schliesslich hatte ich 8 Jahre lange Haare) und eine Menge Mut gekostet, aber ich bin super glücklich, dass ich mich getraut habe einen Bob schneiden zu lassen.

Ich hab das ganze auch gefilmt und meinen Zopf blauer Haare behalten. Hihi.
Schaut selbst: (Dauert erst mal mit dem laden, wenn man auf Play drückt..)

Also so sieht das ganze dann beim Frisör aus:
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Meinen Ansatz nachbleichen..
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Und dann ist er fertig, der Bob!
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Und? Was sagt ihr? Fandet ihr die langen Haare besser oder kürzer?

—–
Starker Themawechsel, aber kurz darauf war ich noch auf einem kleinen künstlerisch angehauchten Fuchs-Fest, wo eingeladen wurde den traditionellen Kimono mal wieder zu tragen und evtl. das auch in einer kreativen Art..
Dazu fuhren wir nach Kawagoe, einer Stadt in der Nähe Tokyos die noch den guten alten Edo-Flair zu bieten hat. (Sprich: ein paar Strassen mit schönen alten Gebäuden.)

Dort hatten sich eine ganze Menge Leute versammelt.
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Es war eine bunte Mischung aus traditionellen Kimonos, Steampunk und Anime mit ein paar Shows.
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Steampunk meats Kimono.
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Später sagten wir Tschüss zu meiner Freundin und machten uns auf den Weg durch die kleine Stadt, wo wir dann auch ein paar Fotos von mir im Kimono machten. (Kommt ja nicht so oft vor, obwohl ich 4 Stück habe..)
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Bis demnächst ihr lieben.

Frohes Neues mit Baby Kätzchen

Hallo ihr lieben,
da bin ich wieder nach einer Weihnachts-Neujahrs Pause.

Ich hoffe ihr hattet schöne Feiertage und einen guten Rutsch?
Wir waren auch ganz spontan über die Zeit in Deutschland um meine Familie mal wieder zu sehen. Es war wirklich schön – endlich wieder Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und jeden Tag sich mit leckerem Zeug zu überfressen. Ha!
Jetzt bin ich gerade wieder dabei meinen Essenskonsum runter zu schrauben, um den Wanst wieder loszuwerden.

Ende letzten Jahres sind eigentlich noch ein paar Sachen passiert, über die ich bloggen wollte (hört sich ja dramatisch an! Also eig. ist nichts weltbewegendes passiert..) aber die Zeit rinnt mir wie immer durch die Hände.

Hab mir vorgenommen im schnelleren Blog-Takt mal richtig aufzuholen und fange heute mal an mit ein paar niedlichen Baby Kätzchen.

Ja, ihr habt richtig gelesen!
Meine Freundin in Tokyo hat nämlich eine Strassenkatze, die sie immer besuchen kommt, um sich Streicheleinheiten und Leckerlis abzuholen – und diese hat plötzlich jetzt Junge bekommen.
(Also naja so plötzlich natürlich auch nicht, denn sie war vorher dick und rund schwanger.)

Die Nachbarin meiner Freundin kennt sich aus und hat den Kätzchen eine kleine Bleibe gebastelt und sie gefüttert. Und weil man (oder ich) nicht so oft Baby Kätzchen zu Gesicht bekomme, wollte ich die natürlich sehen und dann meinem Mann in den Ohren liegen, dass ich uuuuuunbedingt ein Kätzchen haben muss weil es von meinem Leben abhinge!

Gesagt getan, hier sind die entzückenden Wollknäule:
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Awwwwwww! ♡

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Ich habe natürlich dann meinem Mann auch wirklich die Ohren vollgeheult, aber nützt nichts – in unserer momentanen Situation ist sowas nicht drin und die meisten Wohnungen in Japan erlauben auch keine Tiere.

Aber meine Freundin hat mittlerweile alle Kätzchen vermitteln können und so haben sie ein neues Zuhause gefunden. Und die Mama wurde nun auch kastriert (sagt man das so bei Katzen?).

Happy End!

Bis in den nächsten Tagen! Habt ein schönes Wochenende!

Zürich Reisebericht

Ich hatte ja bereits beschrieben, dass ich endlos verspätet über meine Reise in der EU und den USA berichten werde.
Meine nächste Station nach Hamburg und London war Zürich in der Schweiz, da meine Sandkastenfreundin vor 1 Jahr dort hin gezogen ist und ich sie ewig nicht gesehen hatte.

Also Ende September bin ich für ein verlängertes Wochenende nach Zürich geflogen.
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Der Anflug hat mich schon erstaunt. Ich hatte noch nie vorher gesehen, dass die Wolken praktisch zum anfassen tief hingen..
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In der Stadt angekommen, war meine erste Aussicht in der Tram aber leider diese:
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(Ja, ich weiss es tut mir Leid! Aber geteiltes Leid ist doch viel toller..)

Da meine Freundin arbeiten musste, bin ich erst einmal ein wenig spazieren gegangen.
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Auf der Stadtkarte entdeckte ich dann einen Fleck, der sehr alternativ scheinte. Das musste ich mir natürlich anschauen gehen. Auf zur Roten Fabrik!

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Und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wahres Graffiti Paradies!
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Als das Wetter endlich aufklarte, habe ich mich dann auf zum Ütliberg gemacht, um die Aussicht zu geniessen.
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Und so sieht die Stadt von oben aus:

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Da ich noch massig Zeit hatte, entschied ich mich auf eigene Faust einfach mal den Berg hinunter zu wandern.. was sich als sehr schön, aber schmerzhaft erweisen sollte. (Denn die Stadt war weiter weg als gedacht bzw. die Wanderwege weit ab und lang..)

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Mäh ihr Schafe!
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Und die noch nicht lila gefärbten Milka Kühe.
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Ich bin also um die 15km gelaufen, wenn ich mich recht entsinne und mir tat alles weh. Ich bin einfach blind losgelaufen und hatte später Probleme eine Bahnstation zu finden. Eine alte Dame hat mich dann ein Stück im Auto mitgenommen und an der Station abgesetzt. Total lieb. Aber das Schwitzerdütsch versteht ja kein Mensch! Hahaha.

Hab auch mal ein bisschen mit meiner Kamera herumprobiert und ein kurzes Video zusammengeschnitten. (Man entschuldige das gewackel, aber ich war auf dem Fahrrad..)

Abends zu Hause bei meiner Freundin haben wir dann gekocht und den Abend ausklingen lassen.
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Am Samstag dann ging es erst über einen Flohmarkt und dann zum Freestyle.ch Festival!
Ein riesiges Fest mit Freestyle Snowboardern, Ski, MTB und Motorrädern, die wild durch die Luft flogen. Weiterhin live Musik, Essen, alles mögliche an Sportangeboten etc.
Super Stimmung!
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Besties!
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Und auch hier hab ich ein bisschen mitgefilmt, denn das muss man mal in bewegten Bildern sehen!! Absoluter Wahnsinn!

Da meine Freundin schon immer “Sporty-Spice” war und noch immer ist, hatte sie sich für den Sonntag eine Fahrradtour um einen riesigen See ca. 1 Stunde Zugfahrt von Zürich entfernt ausgedacht.

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Nachdem wir wie für den Passierschein A38 erst einmal von Station zu Station und Schalter zu Schalter gelaufen, viel Zeit und Nerven verloren gingen und unsere Route neu planen mussten, ging es dann endlich mit einem Leihfahrrad los.

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Und weil ja alles noch nicht genug war, stellte sich mein Mountainbike als extrem schwergängig raus, meine Freundin (sowieso sportlicher als ich) fuhr mir also immer wieder davon, bis die Stimmung gekippt ist und sie einfach abdampfte.
Nach einer kurzen Pause und ein paar Schnappschüssen fuhr ich ihr also nach, aber sie schien niergends zu warten. Da dachte ich also sie wäre so angepisst, dass sie einfach immer weiter gefahren ist.. Also hab ich gedacht Scheiss drauf, fahr ich einfach gemütlich immer der Fahrradroute weiter, irgendwann wird sie sich schon melden. (Mein Guthaben auf dem Prepaid Handy war alle..)
So fuhr und fuhr ich also Kilometer durch Land und Tal.
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Die Aussicht war wirklich atemberaubend. So schöne Natur und Dörfer.
Am See machte ich dann irgendwann rast (Nach ca. 1,5 Stunden fahrt allein.)
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Und siehe da, Anruf in abwesenheit! Ich wartete und sie rief nochmals an.
Da stellte sich heraus, dass sie nach unserer Trennung irgendwo gewartet hatte (scheinbar versteckt im Gras) und sich Sorgen machte dass ich nicht kam, dann zurück fuhr und dann nachdem sie mich nicht fand ihren Weg langsam fortsetzte..
Wir sind also wie auch immer aneinander vorbei gefahren, ohne dass der eine den anderen gesehen hat. Total irre Story!!
Naja, ich wartete dann am See und sie strampelte was das Zeug hält und war nach 1 Stunde dann endlich wieder mit mir vereint. Was für ein Drama!!!

Von dort ging es weiter mit der Fähre auf die andere Seite.
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Langsam ging mir die Puste aus. Jeder Berg war eine Qual. Schliesslich hatte ich mich auf ein entspanntes Wochenende in der Stadt gefreut – stattdessen sind wir Marathon gefahren.
Total gut auch, dass ich nur Röcke und co. eingepackt hatte. So bin ich also mit High-waist Schottenrock und Dr.Martens Boots eine 50km Fahrradtour gefahren. Und fast gestorben.

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Aber die Natur und Aussichten waren wirklich all das Wert. Eine irre Erfahrung!

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Wenigstens haben wir kurz vor Toreschluss noch ein Käsefondue essen können!!
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Am nächsten Tag musste meine Freundin wieder arbeiten, also bin ich noch ein wenig durch die Stadt. Eigentlich hatte ich erwartet, dass ich mich vor lauter Muskelkater nicht bewegen könnte, aber ich hatte NICHTS! Ich weiss nicht was da los war, aber ich hatte auch die nächsten Tage einfach nichts! Normalerweise bekomme ich schon vom Treppensteigen Muskelkater. LOL!

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So sah also mein 4 Tage Zürich Trip aus.
Der nächste Stopp war dann New York..

Makeup Giveaway!

Hallo ihr lieben,

hier mal ein ganz ungewöhnlich kurzer Eintrag, denn ich wollte nur kurz ein “Giveway” verkünden.

Und zwar hat sich einiges an Makeup/Beauty Produkten angesammelt, die ich irgendwann mal gekauft, aber nie (oder kaum) benutzt habe. Und anstatt die hier herstauben zu lassen, dachte ich es würde sicher einige Mädels da draussen freuen einige Produkte von MAC, Shu Uemura, Maybelline, Shiseido etc. für lau geschenkt zu bekommen…

Und da ja bald Weihnachten ist.. Werde ich also an den glücklichen Gewinner das kleine Set inkl. Täschchen auf meine Kosten versenden. Nach wo auch immer in die Welt.

Makeup Giveaway

Falls also jemand Lust hat mitzumachen, hier sind die Regeln.

1. Auf INSTAGRAM oder TWITTER @salztokyo folgen.

2. Das Foto mit dem Tag #salzgiveaway posten oder retweeten

3. Einsendeschluss ist der 16. Dezember 2014 um 23:59 Japanischer Zeit

(Wer kein Twitter oder Instagram hat kann auch auf Facebook meine SALZ Tokyo Facebook Seite verlinken.)

 

Der Gewinner wird ausgelost und per o.g. Medien kontaktiert.

 

Das Set enthält wie oben zu sehen Wimpern, Eyeliner von Shiseido, Lidschatten von MAC, Shu Uemura, Manhattan, Wimperntusche, goldener Glitzernagellack und eine kleine Mickey Kulturtasche.

 

Alles liebe und viel Glück <3

Knotfest Japan 2014

Hallo ihr lieben,

da ich immer noch nicht die Muße hatte durch all meine Urlaubsfotos von den USA etc. zu gehen (ich bin so schlecht!) poste ich jetzt munter weiter aus Japan von letzteren Ereignissen..

Wer mich gut kennt, weiss dass ich seit meinen jungen Jahren eine Liebe zur Metal- und Rockmusik hege. Die Phase mit Japanischem Rock habe ich schon durch (ausser Dir en grey, die sind gut!) also klebe ich noch an all den amerikanischen Bands die schon seit Ewigkeiten harte/härtere Musik machen.
Und da haben wir schon ein neues Problem am in Japan leben gefunden: Fast nie kommen gute Bands mal nach Japan!!! Nein, alle touren sie schön in den USA und Europa und meinereiner verkümmert hier im Sumpf der Freundlichkeiten.

Aber!! Slipknot hatte Mitleid und hat ihr neues Festival genannt “Knotfest” aus den USA nach Japan geholt (das erste Knotfest ausserhalb USA) und mich damit zu einem sehr glücklichen Menschen gemacht. Hehe.

Knotfest Japan lineup

Vor einem halben Jahr habe ich mir also sündhaft teure Tickets geholt (in diesem Fall ¥30.000 = $280) und am 15.& 16.November habe ich mich auf zum Nonstop Konzertspaß über 2 Tage gemacht. Als Location wurde Makuhari Messe in Chiba ausgewählt.

Tag 1 also:
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Makeup:
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Der Merchandise Stand war komplett unerreichbar den ganzen Tag über..
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Ich war noch auf keinem Festival in Japan und war aus mehreren Gründen nervös:
Zum einen sind Konzerte in Japan immer scheisse (man darf keine Fotos machen und nicht moshen und blabla), die Leute uncool und dieses war in einer Halle und ich wusste nicht ob man frei rumlaufen und was essen kann..
Um so angenehmer war die Überraschung! Total geiles Festival mit Buden und man konnte rein und raus und drinnen gab es 2 Bühnen auf denen abwechselnd gespielt wurde.

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Es gab sogar einen überteuerten Fotoautomaten!
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Ich habe mir Crossfaith, Papa Roach, Lamb of God und ein bisschen von den anderen angeschaut bevor es zu meinem Highlight Limp Bizkit kam!
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Ziemlich weit vorn hinter dem ersten Wellenbrecher standen wir und wurden fast zerquetscht. Die ersten 2 Songs waren wirklich die Hölle!! Meine Freunde habe ich sofort in der Menge der Qualen verloren (obwohl sie direkt hinter mir standen..) aber später hab ich eine relativ “bequeme” Position gefunden und konnte das Konzert geniessen.
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Hier ein Video was ich geschossen habe:

Es war einfach der pure Wahnsinn! Und dann habe ich mich noch mit einem Mädel, was direkt neben mir stand, angefreundet.

Nach Limp Bizkit sollte dann gleich Slipknot auf der Bühne nebenan starten. Da wollte ich natürlich auch ganz vorn mit dabei sein und hab mich in eine der ersten Reihen gedrängt.

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Auch bei Slipknot bin ich da vorne fast krepiert. Es war ein knochenbrechendes Gedrücke und gemoshe..
(Mich hat letztens jemand gefragt was ein Moshpit und moshen bedeutet! (Really?) Also erklär ich das mal kurz: Moshen ist ein tanzen, bei dem man um sich schubst und vielleicht auch schlägt. Das ist eher etwas heftig, aber sobald jemand fällt etc. wird man sofort von anderen hochgeholfen. Oft entstehen “Circle Pits” in der Menge, wo eine kreisförmige Fläche in der Menge frei gemacht wird und sobald eine harte/schnelle Stelle im Lied kommt alle in den Ring springen und im kreis rennen und schubsen. Die härteste Erfahrung währe dann die “Wall of death” bei dem sich die Menge in der Mitte teilt (wie das Wasser bei Moses) und beide Seite geradezu ineinander laufen. Da mache ich aber nicht mit.)

Also bei Slipknot geht es gewöhnlich auch immer ganz deftig zu, aber auch hier war es gut auszuhalten nach den ersten 3 Liedern.

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Da man aber kein Wasser mit in den live Bereich nehmen durfte, war ich gegen Mitte der Show schon ziemlich am Ende meiner Kräfte, sodass ich ein wenig raus aus dem argsten an den Rand gegangen bin.
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Und dann war er auch schon vorbei, der erste Tag. Slipknot war auch der Hammer und ich war so vollgepumpt mit Glücksgefühlen.
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Auf dem Rückweg ist mir aufgefallen, dass der Merch Stand total leer war und somit bin ich “nur mal gucken” gegangen und dann mit einem Slipknot Pullover nach Hause gefahren. (War ja auch kalt und ich klatschnass geschwitzt.)
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Tag 2
Der Tag an dem noch ein wenig härtere Bands spielen sollten, bin ich noch eine Stufe dunkler gestylt und mit meinem neuen Pullover losgezogen.
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Ich hatte mich mit dem Mädel was ich bei Limp Bizkit kennen gelernt hatte verabredet und so haben wir ab Mittag schon mit ein paar Drinks angefangen.
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Und los ging ein weiterer perfekter Tag beim Knotfest.
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Ich glaube an dem Tag habe ich Five Finger Death Punch, Trivium und so gesehen bevor wir uns sehr früh für Korn angestellt haben. Leider war da kaum was zu machen (wir wollten in die erste Reihe) also blieb ich in der vielleicht 10ten Rheie.

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Was soll ich sagen. Bei Korn war es schlimmer als bei den anderen Konzerten am Vortag. Ich konnte während des Konzertes sogut wie keine Fotos und Videos machen (Ausser bei ruhigeren Songs). Es war einfach zu heftig. Aber ein supertolles Konzert, ich habe Korn wirklich vermisst (8 Jahre ist es her).

Danach ging es dann gleich mit Slipknot auf der anderen Seite weiter, aber da liess ich es etwas langsamer angehen. (Außerdem habe ich einen Weg gefunden eine Flasche Wasser reinzuschmuggeln, was mir das Leben beim Korn Konzert gerettet hat. Ohne wäre wirklich nicht gegangen!)
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Als alles vorbei war und ich nach Hause musste, habe ich erst einmal geheult. Dieses Festival war eines meiner besten Momente in Japan seit langem. 2 Tage voller guter Musik, lockere und tolle Leute aus Japan und Übersee – so ein Kontrast zum Alltag. Endlich unter Leute mit gleichem Geschmack und Lebensstil, sich verstanden fühlen, eins sein!
Auf dem Nachhauseweg wurde die Bahn, die zuvor mit vertrauten Gesichtern und viel schwarzer Kleidung gefüllt immer leerer. Beim Umsteigen mischten sich Anzugträger und Disney-Fanatiker immer mehr in die Masse, bis ich am Ende wieder allein zwischen all den Ja-Sagern im Zug saß.
Aber ein Trost ist, dass all die Leute da draussen unter die Massen gemischt wurden mit ähnlichen Gefühlen.

Eines Tages werden wir uns wieder vereinen.
Sei es beim Ozzfest oder nächsten Knotfest!

Immerhin habe ich mir ein paar Erinnerungen mitgenommen.
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Nach 2 Wochen auch noch sichtbar:
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PS.: Hier noch ein paar professionelle Fotos:
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Danke an Slipknot und das Knotfest Team, für dieses unvergessliche Ergebnis.

Tokyo Design Festa Vol.40 (8./9. Nov 2014) Report

Hallo!!

Wir sind gerade frisch von unserer Ausstellung auf der Tokyo Design Festa zurück!

Letztes Wochenende (also am 8. und 9. November 2014) hatten wir wieder mal einen Stand auf dem großen Tokyo Big Sight Messe Gelände in Odaiba. Die Design Festa hatte auch Geburtstag – Vol.40 bedeutet nämlich, dass dieses Event nun schon 20 Jahre alt geworden ist!

Ich hatte dieses Mal nicht wirklich Motivation, aber der Stand ist zu teuer um alles abzublasen, also habe ich meine Produkte unter den Arm genommen (bzw. in meinen Koffer gepackt) und mich zur Messe geschleppt.

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(Die Nacht vorher mit dem Besuch unterwegs gewesen um dann mit nur 5 Stunden Schlaf etwas platt gewesen..)

Am Samstag war ich das erste Mal alleine ohne Frosch Unterstützung dort, denn mein Mann hatte seltenen Besuch aus Übersee. So hab ich mich also allein durchgeboxt den ganzen Tag.
Es war ein klein wenig einsam, aber sonst gut.

Am Sonntag hatte ich dann Unterstützung, aber dank des Wetters waren nicht so viele Besucher dort, wie letztes Mal.
Trotzdem sind ein paar Freunde und Kunden vom letzten Mal vorbei gekommen und wir haben neue Bekanntschaften gemacht.

Hier also ein paar Bilder von der Design Festa November 2014:

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Steampunk:
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Sie hat sich eine Zahn Halskette gegönnt.
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Mit meiner Freundin Tsuyuko Meinert (sie ist halb Deutsch♡) bei ihrem Stand. Sie hat auch einen online shop: Dorothy
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Letzte Chance vor dem Winter mein Set-up welches ich von einem Designer in Los Angeles gekauft habe auszuführen. (PS: Mein Mann hat mal wieder gemeckert, weil es holografische Elemente hat und deswegen so glitzert und schimmert. he he)
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Der “Kawaii in Philippines” Stand mit meiner Freundin Kaila (aka Rainbowholic) und Enji aus Indonesien.
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Ha ha! Fast hätte ich der süßen Maus die Sonnenbrille gleich so mitgegeben!
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Sternfrucht am Barett. Mein letztes Barett auf Lager.
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Aufmerksame Leser erkennen diesen Wolf noch von früheren Design Festa Ausstellungen.
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Kerwin, ein DJ aus Tokyo kam auch vorbei und hat gleich mal meine Cap ausprobiert.
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Was mich besonders gefreut hat dieses Mal, ist dass viele Kunden mir später Fotos getweetet haben, wo sie meine Sachen tragen!
Ich hab das mal hier zusammen gefasst:
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Ganz zum Schluss der Messe habe ich dann noch mit einem Mädel, welches auf der letzten Messe gegenüber ausgestellt hat einen Produkttausch gemacht und dieses Armband bekommen, was ich schon so lange im Auge hatte! Jippieh!
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(Ja da ist eine blutige Rasierklinge drin)

Im Übrigen war dies meine letzte Teilnahme an der Design Festa!
Ich war nun schon 2,5 Jahre dabei und es lohnt sich einfach nicht. Das hat es besonders am Anfang nicht, beim letzten Mal war es bombastisch und diesmal wieder eher nicht so geil, aber ich habe sehr viel über das Verkaufen und Dekorieren gelernt und über die Kunden in Japan, also ich bereue sicher nichts!

Achja und ganz zum Schluss noch eine irre Neuigkeit:
Meine Lace-Cap wurde in der sehr bekannten Japanischen Zeitschrift SO-EN (装苑) gedruckt.
Ich wusste davon gar nichts, bis vor ein paar Tagen eine Freundin meinte, dass ein berühmtes Model mit meiner Design Cap in der Zeitschrift zu sehen ist!!
Ich hab mir gleich eine Ausgabe geholt – und tatsächlich! Groß gedruckt auf einer DIN-A4 Seite und mit meinem Label “SALZ TOKYO” betitelt!

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So, und das nächste Mal komme ich hoffentlich dazu weiter über meine Reise zu schreiben!

Halloween in Tokyo 2014 / Shu Uemura Shupette & YouTube Party

Hallo ihr lieben,

ich unterbreche die Reise-Blogeinträge einmal für Halloween!

Dieses Jahr war nämlich ganz schön was los und ich war insgesamt auf 4 verschiedenen Parties an dem Abend.

Angefangen hat alles mit der Shu Uemura x Karl Lagerfeld “Shupette” Launch Party.
Die beiden Designer haben sich nämlich zusammengetan und in Anlehnung auf Lagerfelds geliebte Katze “Choupette” eine neue Kosmetiklinie herausgebracht.
Auf der Party sollte eine Freundin Piano spielen, deshalb wollte ich vor allem dort hin..

Nun bin ich eigentlich nicht der Halloween Fan (eigentlich laufe ich die Zeit vor Halloween immer meckernd und kopfschüttelnd durch die Gegend) aber wenn ich dann erst einmal unterwegs bin, habe ich den größten Spaß des ganzen Jahres.
Diesmal also war der Dresscode: Katze! Das war für die Party so gefordert. Es war schließlich eine “Nyalloween” Party! (In Japan machen Katzen Nya nya anstatt Miau)

Da ich am Tag noch etwas arbeitstechnisch zu tun hatte, musste ich mein Makeup am Abend auf einer Damentoilette auflegen. (Na gut, es war eine hypermoderne Toilette mit extra Makeup Raum, mit gutem Licht, großen Spiegeln und sogar Regalen um Makeup und Taschen abzulegen.)
Hier also das Resultat:
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Dann ging es also los in den Schickimicki Club: Ele Tokyo
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Und das ist meine Freundin Mappy.
Sie sieht nicht nur klein aus, sondern ist es auch. 13 Jahre alt und so begabt und fashionable wie kaum jemand! In kürzester Zeit ist sie sehr bekannt geworden und kann bei den Großen mitmischen. Zum Beispiel mit Mademoiselle Yulia, eine Designerin/Model/DJ aus Harajuku Kreisen bekannt geworden.
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Mademoiselle Yulia hat als nächstes die DJane gemimt.
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Dann bin ich zufällig noch auf eine andere Bekannte getroffen.
Viviane Sheep – ein erfolgreiches Model in Japan. Ihr Gesicht kann man oft auf großen Leinwänden bewundern.
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Im Obergeschoss des Clubs konnte man die Shupette Produkte ausprobieren und sich schminken lassen.
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Im Untergeschoss ging die Party weiter mit Poledance (auch von männlicher Seite.)
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Ich habe auch ein kleines Video von der Shu Uemura Party zusammen geschnitten.
Wer mag, kann sich also alles in bewegten Bildern anschauen:

Dann zog ich weiter durch die frische Nacht nach Roppongi, wo meine Freunde und die YouTube Space Party im 29.Stockwerk auf mich wartete.
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(Aber erst noch ein Foto mit diesem netten Herren!)
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Auf der YouTube Party war auch gut etwas los. Wieder bin ich auf Harajuku Model “RinRin Doll” und Viviane getroffen.
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Warten auf Purikura mit Mei und Coco!
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Später sind wir dann nach Harajuku gefahren, um weitere Freunde abzuholen.
Halloween war noch nicht mal vorüber, trotz allem wurden bereits die Lichterketten in die Bäume gehängt.
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Unsere Partytruppe wurde immer größer und bunter..
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Dann ging es nach Shibuya in einen kleinen Club.
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Alles war dicht gedrängt und völlig überfüllt.. Aber immerhin habe ich 1000 Yen gefunden, sodass ich davon fast meinen gesamten Eintritt zahlen konnte. Hehe.
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Als wir genug von all dem Trubel hatten, sind wir zu einem noch kleineren Club gepilgert und haben dort bis morgens um 6 Uhr weiter gemacht.
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Hier ein Gruppenfoto:
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