Japan im Winter

Winterspaziergang in Tokyo

Winter an sich ist ja eigentlich wirklich total ätzend und man möchte sich am liebsten einfach im Bett wie ein Burrito einrollen und nie wieder rauskommen..

In Tokyo jedoch ist im Winter meist Sonnenschein angesagt und da kann man dann auch mal eine Ausnahme machen und raus gehen (zumal es in den Papphäusern sowieso so kalt wie draussen ist.. aber das Thema hatten wir ja schon).

Letztens hatten wir aus Vietnam Besuch und haben uns mal ein wenig aufgerafft ein paar schöne Ecken Tokyos herzuzeigen. Wenn man Japanische Gärten mag, dann ist z.B. der Hamarikyu (浜離宮) nahe der Shinbashi Station (新橋駅) sehr schön. (Am Besten natürlich nicht im Winter, sondern im Frühling oder Herbst!)

Der Eintritt kostet ca. 500JPY und der Garten selbst ist riesig, hat einen See und ein Teehaus in dem man traditionellen Matcha Tee probieren kann.

Die ersten Pflaumenblüten habe ich auch schon entdeckt.
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Ein Pärchen hat Hochzeitsfotos im Garten machen lassen.
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Der Kontrast vom Garten und den umliegenden Hochhäusern ist sehr interessant. Der Garten fühlt sich an wie eine Art Oase in der Betonwüste..
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Das Teehaus.
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Ganz in der Nähe des Gartens ist auch dieses berühmte und mittlerweile etwas gealterte Design-Haus. All diese Würfel sind bzw. waren einzelne Apartments.
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Unser Weg führt uns weiter. Weiter bis nach Odaiba, der “Insel” auf der anderen Seite der Rainbow Bridge.
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(Ich hatte an dem Tag leider meine Kamera nicht mit, deswegen sind die Fotos leider nicht so schön.. Habe alles mit meinem iPhone6 geknipst.)
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Endlich habe ich auch mal den riesen Gundam besucht. Irgendwie gehen alle Touristen dort hin, jedoch war ich bisher nie dort. Jetzt aber!
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Für das Abendessen ging es zu einem eher exquisiten Restaurant in Shinjuku namens “Imahan” (今半) zum Sukiyaki Essen. Meinem Leibgericht!!
Hier die Gänge/Zutaten in der Reihenfolge:
1. Bohnen Gemüse an Gluten(?). Das kleine Gurkenstückchen hatte die Form eines Vögelchens.
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2. Chawanmushi – eine Art Eierstich welches in dem Gefäß selbst durch Dampf gegart wird.
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3. Dann das Sukiyaki mit bestem Fleish und Gemüse, Tofu etc.
Im Ernst! Das Rind! Ich bin fast vom Stuhl gefallen, so lecker war das. Ein Geschmacksunterschied von WELTEN zu normalem Billigfleisch aus Supermarkt oder den Restaurantketten.
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Das ganze wird in einer leckeren Soße leicht gebraten/geschmort und dann in rohes Ei gedippt und gegessen. Ich könnte mich da reinlegen!!

Ein paar Tage später bin ich mal wieder zum Frisör gestiefelt um meine Haare wieder zu schneiden und zu bleichen. Das Ergebnis dann im nächsten Post!

Peace out.
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